Digital Hemp - Hanf: das Öl des 21. Jahrhunderts

digital hemp

Bei der re:publica Fachkonferenz “Digital Hemp” dreht sich alles um das Potenzial der Hanfpflanze. Produkte aus Hanf und Cannabis erleben aktuell eine Renaissance und gewinnen immer größeres Momentum. Aber auch international bewegt sich etwas, und Länder wie Kanada, Mexiko und Luxemburg regulieren den privaten Gebrauch und schaffen legale Märkte. 

Der europäische Markt wird von Experten auf eine Marktstärke von 123 Milliarden bis 2028 geschätzt. Besonders Deutschland, der größte Markt in Europa, bekommt immer mehr Bewegung und bietet Unternehmern auch ohne Legalisierung vielseitige Marktchancen. Digitale Vernetzung, neuartige Informationstechnologien und das Internet bringen eine neue Dynamik in das Thema. Inhaltlich begleitet wird die Fachkonferenz von MJ_UNIVERSE.

Digital Hemp - re:publica Fachkonferenz am 8. Mai 2019 im Deutschen Technikmuseum Berlin

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Programm

Speaker

An wen richtet sich die Fachkonferenz?

Die re:publica Fachkonferenz “Digital Hemp” ist für alle Menschen, die sich für die Themen 1) Movement durch digitale (Brand-)kommunikation, 2) Nachhaltigkeit und nachhaltige Umwelttechnologien und 3) interessante Potenzialmärkte mit einer Vielzahl an High-Tech Innovationen, die auch auf andere Bereich angewendet werden können, interessieren. Die Fachkonferenz richtet sich gezielt an Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft und Politik, die sich für das Thema interessieren, Kontakte schließen und aktiv am aktuellen Geschehen beteiligen möchten. Sie richtet sich an Unternehmer*innen, Meinungsmacher*innen und Freelancer*innen aus der Hanfbranche, soll aber auch gezielt Menschen außerhalb der Industrie durch ein abwechslungsreiches Programm ansprechen.

Über das Programm

Das Programm beleuchtet in abwechslungsreichen Formaten die unterschiedlichen Aspekte zum Thema Digital Hemp. Renommierte und ausgewählte Speaker aus Wirtschaft, Medien, Politik und Wissenschaft sprechen zu: 

1. Marketing, Media und Movement

Soziale Medien und das Internet sind Quelle der Inspiration, Information aber auch falscher Information. Unternehmen und Medien aus der entstehenden Branche sind durch Community Standards oder Terms & Conditions von konventionellen Lösungen ausgeschlossen oder stark eingeschränkt, auch zu gesundheitlicher Aufklärung oder beim Verkauf legaler Produkte. Auf der anderen Seite bietet das Internet Menschen, Marken und (digitalen) Medien die Möglichkeit zur Vernetzung und zum Aufbau einer Community IRL (in-real-Life). Marken und Medien verstehen, dass sie die Wahrnehmung durch eine stigma-freie Kommunikation positiv beeinflussen. Das öffnet neue Märkte und spricht bisher unbekannte Zielgruppen an. International sieht man eine Vielzahl an innovativen Produkten und Services, die in legalen Märkten wie Kanada oder in den USA in Kalifornien oder Colorado verfügbar sind.

2. Nachhaltige Entwicklung: Hanf als nachwachsender Rohstoff

Hanf ist Rohstoff für vielseitige Produkte von Lebensmitteln, über Bekleidung und Textilien zu Nahrungsergänzung und Kosmetik bis hin zu Bio-Kraftstoff oder biologisch abbaubarem Zellstoff-Plastik. Die Hanfindustrie umfasst weitaus mehr Themen, als viele Leute sich überhaupt vorstellen können. Sie ist gefüllt von technischen Innovationen entlang der Wertschöpfungskette und bietet unendliche Möglichkeiten für die Herstellung unterschiedlichster Produkte. Es geht in der Diskussion um Menschenrechte und um Nachhaltigkeitsziele, die für uns alle auf dieser Welt von Bedeutung sind. Die vielseitigen Frauen und Männer, die sich für die Pflanze engagieren, bringen die Industrie zum Leben. Hanf bemerkt weltweit einen Boom und der Markt öffnet sich für globale und für kleine regionale Unternehmen.

3. Entstehende Märkte, Innovationen und Politik

Auch vor der Hanfbranche machen Themen wie Blockchain, SaaS-Lösungen oder IoT-Technologien keinen Halt. In Amerika und Canada trauen sich Unternehmer neue Wege zu gehen und nutzen die Entwicklungen der Technologie unter anderem zur Standardisierung und für Transparenz innerhalb der Produktions- und Lieferketten. Aber wie sieht es in Deutschland und Europa aus? Gefühlt beschränken sich die Produkte in Deutschland eher auf medizinische Themen und auch internationale Unternehmen können ihre Geschäftsmodelle nur bedingt skalieren. Aber ist das wirklich so? Unabhängig davon ist großes Marktpotenzial vorhanden und es muss gemeinsam mit der Politik an Lösungen gearbeitet werden um einen gut regulierten Deutschen Markt zu schaffen, an dem auch KMUs eine Chance haben. Durch unklare Regularien und Gesetzgebungen besteht noch viel Handlungsbedarf, auch um Unternehmen klare Richtlinien zu geben und gemeinsam den Markt zu gestalten.